ANDAHUAYLAS, PERU – Ein Reisebericht über weit abgelegene Orte in Perus Anden

Bosque de Piedras in Pampachiri

Ein Bericht von Michael Stöger über eine kurze, aber sehr intensive Reise, die von Lima in weit abgelegene Gebiete der peruanischen Anden führt. „Normale“ Touristen verschlägt es eigentlich nie in die Region rund um Andahuaylas, einer Kleinstadt auf knapp 3000 m Höhe in Apurímac, einem der ärmsten Bundesstaaten Perus. Von Schlumpfhausen bis zum 24/7 Thermalbad, in dem nie Gäste sind, werden zahlreiche überraschende Momente erlebt.  (2240 Wörter)

Eine Galerie mit Fotos aus Andahuaylas und Pampachiri findest Du hier:

http://antidisziplin.org/2014/05/15/fotos-audio-maps-andahuaylas-peru/

Inhaltsverzeichnis

Auf nach Andahuaylas
Andahuaylas
Pampachiri. Das Pampachiri Tagebuch

Auf nach Andahuaylas

nach oben
An einem Samstag Anfang April 2014 um 18h15 steige ich in Lima in einen Bus der Gesellschaft Palomino. Das Reiseziel ist Andahuaylas. Die Route führt über Ayacucho. Die Fahrzeit beträgt 15 h. Mein Aufenthalt in der Region bei Andahuaylas dauert vom 05.April.2014 bis zum 12.April.2014.

Andahuaylas

nach oben
Andahuaylas liegt 2.980 m über dem Meeresspiegel, ca. 31.000 Einwohner, zweitgrößte Stadt im Bundesland Apurímac. Apurímac ist eines der unterentwickeltsten Bundesländer in Peru. Die  mangelhafte Ernährung bei Kindern und  die Analphabetenrate bei über 15-jährigen, die bei ca. 50% liegt, zählen zu den größten Problemen der Region.

Andahuaylas. „Andahuaylazo“ und die Familie Ollanta Humala

In Andahuaylas fand am  1. Januar 2005 der sogenannte “Andahuaylazo” statt: Der Bruder des derzeitigen Präsidenten Ollanta Humala bringt im Morgengrauen den zentralen Polizeiposten der Stadt mit Hilfe von ca. 150 Ex-Soldaten unter seine Kontrolle. Vier Polizisten, die von einer Patrouille in den Posten zurückkehren, werden getötet. Nach vier Tagen ist alles beendet. Ollantas Bruder wird nach einem Triumphzug zur Plaza und Presseinterviews gefangen genommen. Angeblich waren zur selben Zeit Umsturzversuche auch in anderen Städten der peruanischen Anden geplant, wie Cuzco und Ayacucho.  Diese fanden aber nicht statt. Vermutlich waren die Gefolgsleute in den anderen Städten zu sehr mit dem Feiern des Jahreswechsels beschäftigt und haben dann im Vollrausch auf den Putsch vergessen (nicht bestätigte Mutmaßung des Autors). Der Hintergrund von alldem war wieder einmal die Unzufriedenheit mit der damaligen Regierung Alejandro Toledos. Der heutige Präsident Ollanta Humala war zu dieser Zeit Militärberater in Südkorea. Er verteidigte zuerst die Ziele und Aktionen seines Bruders. Nach der Tötung der Polizisten ändert er seine Meinung. Gerüchte besagen, dass alles nur dem Zweck diente, Ollanta Humala in einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen, um ihn so zum Präsidentschaftskandidaten zu katapultieren. So geschah es auch ein Jahr später. 2006 verlor er noch im zweiten Wahlgang, 2011 kürte er sich zum Präsidenten. Die Familie Ollanta, auch der inhaftierte Bruder und der noch radikalere (schon etwas senil wirkende) Vater, haben noch immer große Unterstützung in diesen abgelegenen Gegenden der Anden.

Andahuaylas. Ein Kino, es gibt sogar ein Kino

Sonntagabends ging es in das überraschenderweise vorhandene Kino. Das Kino selbst ist ein Erlebnis. Der Saal ist um die 100 Jahre alt und riesig. Man sitzt auf kaputten Holzsesseln, der Film ist ein auf Videowall projektierter Internet-Download. Ich sehe den peruanischen Billigsthorrorstreifen “Maria Marimacha” eines lokalen Regisseurs. Statt Werbung und Filmvorschau läuft brasilianische Party- und Tanzmusik. Als erster der zahlreich erschienenen Kinobesucher habe ich den Mut den katastrophalsten Film, den ich bisher je zu sehen bekam, nach knapp 30 min fluchtartig zu verlassen. Der Eintrittspreis liegt bei 5 Soles (1,30 Euro). Die Snacks wurden von fahrenden Händlern auf der Straße vor dem Kino verkauft.

Andahuaylas. Von der Laguna Pacucha zu den Inkaruinen von Sondor

Tags darauf geht es in einem gemütlichen Tagesausflug zur idyllisch gelegenen Laguna Pacucha, 3.100 m hoch gelegen. Die Laguna ist Wochenendausflugsziel der Leute aus Andahuaylas. Es gibt einige einfache Restaurants am See, die Forellengerichte anbieten. Mein Endziel sind aber die Inkaruinen von Sondor. Die Anlage wurde vom Volk der Chankas konstruiert. Der “überteuerte” Eintritt von 2 Soles (55 Eurocent) bleibt mir erspart – die Kassa war nicht besetzt. Der zurückgelassene “Wachhund” entscheidet sich nach einigen Sekunden der offensichtlichen Ablehnung (starkes, aggressives Bellen und zustürmen auf mich) doch noch, mir seine Freundschaft anzubieten und begleitet mich fortan durch die Ruinen. Die Anlage ist natürlich nicht mit Machu Picchu, Choquequiraro, Kuelap oder Pisac zu vergleichen, dennoch einen Besuch wert, wenn man sich in der Region befindet. Die Wanderung bei den Ruinen beträgt mit dem Erklimmen eines Hügels gegenüber der Ruinen ca. 3 h 20 min an diesem Tag. Als ich den Hauptort an der Lagune (ca. 6-7 km weg) schon fast erreicht habe, kommt der Combi nach Andahuaylas vorbei, der in unregelmäßigen Abständen die kleinen Dörfer am Rande der Lagune anfährt.

Nächste Etappe. Abancay, aber es kommt ganz anders

Eigentlich wollte ich von Andahuaylas weiter nach Abancay, einen Bekannten besuchen, eine Tageswanderung im Gebiet von Cachora (Nähe Choquequirao) machen, zu den gerade entdeckten Ruinen von Inkaraqay. Es sollte aber alles ganz anders kommen.

In den Restaurants von Andahuaylas entdecke ich imposante Fotoaufnahmen von kuriosen Steinformationen, die teilweise zu Wohnräumen adaptiert wurden. Angeblich befinden sie sich in einem abgelegenen, touristisch nicht erschlossenen Gebiet südlich von Andahuaylas. Da mein ansonsten so auskunftsfreudiges Buch darüber keinerlei Informationen hat, suche ich die lokale Wirtschafts- und Tourismuskammer (Directur – Camera de Comercio + Turismo) auf. Der Hauptsitz hat keinerlei Infos und verweist mich an eine an diesem Tag geschlossene Nebenstelle.

Die Filiale hat auch am Folgetag während der offiziellen Bürozeit fast durchgehend geschlossen. Der Chef sitzt in einem Wagen vor dem Büro, hat allerdings keinen Schlüssel für das Büro.  Nur widerwillig nimmt er sich  Zeit für mich. Die Sekretärin sei ja nur was kaufen und kommt gleich wieder. Nach einigen Drohungen von meiner Seite bezüglich einer Fehlinvestition der aus Lima erhaltenen Gelder zur Förderung des Tourismus und dem Ankündigen einer Beschwerde bei einem Freund, der einen hohen Posten bei der Kammer in Lima hat, taucht auf einmal doch jemand mit einem Schlüssel auf, und überreicht mir einige zerknitterte – vermutlich vor Jahren produzierte Broschüren – und einen handgezeichneten, kopierten Stadtplan. Im Plausch mit einem dort arbeitenden Tourismus-Studenten schaffe ich es doch noch, einige mir dienliche Informationen zu erlangen. So werden meine Plane kurzfristig geändert … und mein neues Reiseziel hat den klingenden Namen “Pampachiri”.

Andahuaylas. Pampachiri, ich komme

Ich verbringe den restlichen Tag mit der Organisation eines Transportmittels in das abgelegene Pampachiri. Empfohlene Busgesellschaften fahren unregelmäßig (tlw. nur 1x die Woche), der auf diese Route spezialisierte Anbieter  mit Minivan hat anscheinend die Lizenz oder Genehmigung verloren, sein Office ist leer. Eine Andenmama verkauft aber Tickets für diese Gesellschaft, der Van soll wie aus dem Nichts gegen 11.30 oder 12.00 auftauchen, an einem bestimmten Treffpunkt die Leute einsammeln und los soll es gehen. Nach weiteren Unwegsamkeiten mit einer “offiziellen” Gesellschaft, nehme ich wider Erwarten am Tag darauf kurzfristig dieses dubiose, mehr auf Gerüchten basierende Service, was mehr nach Legende klang, in Anspruch. Es funktionierte tadellos mit pünktlicher Abfahrt und akzeptabler Qualität des Vans. Neben all der Organisation bleibt mir noch Zeit das CL ¼-Finale Dortmund – Real Madrid 2:0 (2:0) im TV mit zu verfolgen.

Pampachiri. Das Pampachiri Tagebuch

nach oben

Mittwoch 9.April 2014. Abgelegen, aber 24h Elektrizität

Abfahrt um 12.00 mit Colectivo (13 Soles = 3,30 Euro). Über 105 km auf nicht asphaltierten Straßen. In 3,5 h erreichen wir Pampachiri.

Pampachiri (Distriktshauptstadt) liegt auf 3.362 m Höhe. Der Ort selbst hat 1.100 Einwohner, besitzt einen modernen Puesto de Salud mit zwei Ärzten. In derart abgelegenen Gegenden ist dies keine Selbstverständlichkeit. Oft sind diese Gesundheits-Außenposten nur von einer notdürftig ausgebildeten Nachwuchs-Krankenschwester betreut.

Es gibt 24 h Elektrizität, einige einfache Unterkünfte, Zimmer um 10 Soles, Bad im offenen Innenhof, tropfende Elektrodusche, ein paar einfache Restaurants.  Es gibt kein á la Carte-Essen, sondern jeweils ein Menü. Davon werden 5-6 Portionen gekocht. Danach gibt es halt nix mehr. Außerdem gibt es einen Außenposten der Zeugen Jehovas (Broschüren wurden mir aber nicht aufgeschwatzt).

Es gibt eine tägliche Verbindung nach Andahuaylas. Eine Verbindung nach Puquio, Richtung Küste, gibt es nur 3-4x wöchentlich.

Am selben Tag besuche ich noch einen in der Nähe gelegenen, ca. zwanzig Gehminuten entfernten Wasserfall, den ich nach mehreren Umwegen und Irrläufen unter Führung eines Einheimischen doch noch finde.

Donnerstag, 10.April 2014, tagsüber. Schlumpfhausen in den Anden

Ich starte um 10.00 h früh meinen Ausflug mitsamt Mototaxi zum 1 h 10 min entfernten Bosque de Piedras (versteinerter Wald). Kosten: 60 Soles für Hin/Retourfahrt, inklusive Rumführen; 10 Soles Trinkgeld gibt es für das gute Service. Auf der Anfahrt muss eine vom Fluss mitgerissene Brücke, die notdürftig repariert wurde, überquert werden. Im Bosque de Piedras gibt es interessante, teils kuriose Gesteinsformationen vulkanischen Ursprungs zu sehen, die durch Wind und Regen geformt wurden. Mein Moto-Taxler war zuletzt vor drei Monaten mit Touristen hier – alles in allem also ein extrem überlaufenes Tourismusziel, dieses Pampachiri.Wir erklimmen einen bis dato angeblich noch nie bestiegenen ca. 300 m hohen Hügel und verabschieden uns nach ca. 3 h nach “Schlumpfhausen”.

Abseits der sehr schlechten Schotterpiste (für Autos unpassierbar) liegen die Casa de los Pitufos, 2-3 Schlumpf-Häuschen. Unter diesen pilzförmigen 2-5 m hohen Gesteinsformationen hat sich eine Familie kleine Häuschen adaptiert (1x Küche, 1x Schlafzimmer, 1x Lagerraum). Angeblich kam die Idee von den Inkas, und der Vater der alten Oma, hat diese Konstruktionen dann minimal modernisiert. Sie leben weit ab der Zivilisation, haben mittlerweile aber Solarenergie. Die Gegend um Pampachiri ist wunderschön, total grün und erinnert mit den vielen Gipfeln und Schluchten sehr an das Gebiet im Bundesland Amazonas (Chachapoyas).

Am Rückweg nach Pampachiri zeigt mir mein Guide, ca. 30 min zu Fuß den Hügel hoch, einen, in einer kleinen Höhle verborgenen, versteckten Inka-Friedhof (bei Ccapupampa). Ein vermutlich einst vierstöckiges, teils eingestürztes Mausoleum erinnert stark an das Mausoleum an der Laguna de los Condores im Bundesland Amazonas, mit dem Unterschied, dass hier noch Knochen und Gebisse vermutlich der Inkas, in den Grabnischen und am Boden rumliegen.

Donnerstag, 10.April 2014, abends. Der LKW mit Menschen aus dem Nichts der Therme Larcay

Gegen 17.15 bin ich wieder in Pampachiri – nach einem sehr erlebnisreichen Tag – der noch nicht sein Ende gefunden hat. Um 18.00 bin ich schon wieder unterwegs. Mit dem Besitzer des Hostals und Betreiber einer kleinen lokalen Kupfermine namens Gerarado und ein paar Kids geht es über eine abenteuerliche Route in stockdunkler Nacht (20 km, 40 min) auf die gegenüberliegende Bergseite zu den regional bekannten Thermalquellen von Larcay. Die Quellen liegen ca. 5 km (katastrophale Straßenverhältnisse) unterhalb des gleichnamigen Dorfes. In Larcay selbst gibt es kein Hostal, kein Restaurant, keinen öffentlichen Transport in die Distrikthauptstadt Pampachiri, nur Mototaxis, sowie 1x die Woche eine Busverbindung nach Lima bzw. Andahuaylas. Die Therme liegt im nirgendwo. Wunderschöne, wildromantische Gegend, alles Gatsch, stockdunkel, nur die Kassa und der Verkaufsstand für Getränke sind beleuchtet (Eintritt: 2 Soles). Es gibt ein Open-Air Schwimmbad im Finsteren, ca. 400 m weg – nur erreichbar über unbeleuchteten, gatschigen Pfad – Es gibt Privatbäder (ohne Licht) in einem abbruchsreifen Haus. Das Dach fehlt teilweise. Wassertemperatur ist ca. 45 Grad Celsius. Es gibt bei den Quellen eine einfache Übernachtungsmöglichkeit, sowie ein einfaches Restaurant, welches an diesem Tag auf Bestellung gebratene Forelle (10 Soles) bzw. Chilcano de Trucha (Fischsuppe für 6 Soles anbietet, meine Wahl). Ein Kräutertee ist im Preis inbegriffen.

Das Seltsamste an dieser Therme sind die Öffnungszeiten: 365 Tage im Jahr, 24 Stunden – rund um die Uhr geöffnet! Man fragt sich wozu. Bei unserer Ankunft  waren neben uns nur drei Leute dort, gebadet hat keiner. Im Umkreis von 15 km (außer Larcay) gibt es keine menschliche Ansiedlung. Pampachiri ist ca. 20 km weg und in der gesamten Region (Umkreis von ca. 50 km) das Zentrum – mit 1.100 Einwohnern! Kurioserweise als wir gegen 20.30 den Heimweg antreten, fahren 2 LKW, vollbeladen mit Leuten in typischen Andenklamotten vorbei, von Jugendlichen bis Pensionisten. Woher die kommen, bleibt mir ein Rätsel. Badetasche hat auch fast niemand mit. Schlafen die dann hier? Woher sind die? Mit diesen Gedanken verlasse ich die für mich bislang landschaftlich schönste, aber auch aufgrund der Installationen, der Lage und der Besucher seltsamste Therme der Welt.

Pampachiri. Adios und über mehrere 4000 m hohe Pässe zurück nach Lima

Ich unternehme eine letzte kleine Wanderung (2,5 h), wieder unter Führung eines Moto-Taxi-Fahrers, den ich als Guide “unter Vertrag nahm”. Ziel war dieses Mal eine in Stein gravierte Inkakarte (nicht gefunden). Dann ging es durch die wunderschöne Gegend an einem Wasserfall vorbei zu einem großen, zerfallenen Inka-Haus (angeblich Kirche, könnte aber auch Vorratsspeicher gewesen sein). Nebenbei falle ich noch bei einer Flussüberquerung in eben diesen (typisch Gringo aus der Stadt). Tarif für alles zusammen 20 Soles (5 Euro).

Es ist kühl in Pampachiri. Die letzte Nacht lag ich mehr wach als ich schlief, da ich trotz fünf Decken so fror. Die Essenslage ist etwas prekär. Es gibt vier, fünf Restaurants – grundsätzlich mit á la Carte Essen – in Wirklichkeit wie schon erwähnt, gibt es aber nur Menüs, da es am heutigem Tag  im Ort kein Schweine oder Rindfleisch gab. Die Leute sprechen beinahe alle Quechua, und laufen – nicht nur die alten Leute, vor allem auch die jungen Frauen – in den typischen Andenklamotten rum, sprechen nebenbei aber sehr gut Spanisch und sind im Gegensatz zu anderen, weniger abgelegenen Gebieten in den Anden sehr freundlich und wirken durchaus offen.

Nach diesen letzten Impressionen aus Pampachiri trete ich um 17.00 mit meinem Bus (ETECSA, 50 Soles) die Heimfahrt nach Lima an. Die ersten 2.5 h treffen wir kein anderes Auto. Nach knapp 15 h und vielen Zwischenstopps in den Dörfern bis Puquio, und an der Küste Nazca und Ica, treffe ich nach einer letzten durchfrorenen Nacht (Überquerung einiger Pässe über 4.000 m Höhe; Fenster im Bus ziemlich undicht, plus Heizung kaum funktionierend) am Samstagmorgen in Lima ein.

Von Michael Stöger, April 2014

Eine Galerie mit Fotos aus Andahuaylas und Pampachiri findest Du hier:

http://antidisziplin.org/2014/05/15/fotos-audio-maps-andahuaylas-peru/

Über den Autor Michael Stöger

Michael Stöger ist 1978 in Linz,  Oberösterreich, geboren. Nach unzähligen Reisen durch alle Länder Lateinamerikas entstand eine tiefe Leidenschaft für den amerikanischen Kontinent. Mehrfache Studienaufenthalte in Lima, Peru und Bucaramanga, Kolumbien nutzte Stöger immer wieder um sich auf Entdeckungsreisen und Erkundungstouren in die umliegenden Regionen und Länder zu begeben. Seit einiger Zeit lebt und arbeitet Stöger in Lima, Peru. Von Lima aus geht er seiner Reiselust nach und begibt sich immer wieder in touristisch noch unerschlossene und abgelegene Regionen Perus um Land und Leute kennenzulernen.  

Autor: Andreas Lehner

Andreas Lehner ist 1978 in Linz, Oberösterreich, geboren. Lehner lebte und arbeitete bisher in Wien, Lima (Peru), Zürich und aktuell in Berlin.

7 Kommentare zu „ANDAHUAYLAS, PERU – Ein Reisebericht über weit abgelegene Orte in Perus Anden“

  1. wow! toller Blogpost. Würde nächstes Jahr auch sehr gerne nach Peru reisen… War für 3 1/2 Monate in Brasilien, Panama und Costa Rica dieses Jahr und das Reisefieber hat mich total gepackt! 🙂 echt cooler Blog, danke fürs Abonnieren! 🙂
    Aleks

    Gefällt mir

    1. Danke 🙂 Peru ist unbedingt zu empfehlen! Ein tolles, vielseitiges Land. Einer unserer nächsten langen Beiträge kommt übrigens wieder aus Peru: eine Runde Huánuco…einer Region in den Anden nahe zum Urwald, die in den 90er Jahren arg von der Drogenproblematik mit Kokain Produktion und Schmuggel gebeutelt war. Zudem die ständigen Konflikte zwischen „Leuchtenden Pfad“ und Militär. Viele unbeteiligte Menschen wurden getötet..ein schlimmes Kapitel….heute herrscht Ruhe und man kann die wunderschöne Region bereisen…doch die Geschichte der Vergangenheit bleibt und man trifft viele Leute, die über diese Zeit erzählen…All das und noch mehr im nächsten Beitrag über Peru im August….

      Gefällt mir

  2. Wow, echt interessant und super spannend was du so erlebst und erzählst! Gerade auch im August Beitrag. In einem Monat geht es für mich und meinen Mann auch nach Südamerika/Peru. Wir freuen uns schon sehr!! Vielleicht können wir dich ja dann mit Fragen löchern? (; Lg Viki

    Gefällt mir

    1. Liebe Viki, vielen Dank für das Kompliment. Freut uns sehr, wenn Du die Berichte spannend findest. Peru ist auch ein Land das viel Spannendes bietet. Wenn ihr fragen habt, jederzeit sehr gerne! Michael, der Autor des Beitrags, lebt seit vielen Jahren in Peru (mit Pausen, da er mal in Kolumbien lebte) und kennt das Land von oben bis unten und links und rechts sehr gut.

      Im August wird es noch einen Artikel über Perus Amazonas Gebiet geben mit Erfahrungsbericht eines Schamanen Rituals mit Ayahuasca!! Das wird sehr sehr spannend und führt in Welten nicht von dieser Welt 😉

      Also wenn ihr Fragen habt, jederzeit:

      wir sind auch auf Facebook https://www.facebook.com/rundenreisen
      oder Google Plus: https://plus.google.com/+RundenreisenOrgPlus

      da lässt es sich wunderbar austauschen.
      Oder eben wie jetzt über die webseite

      LG Andreas (Publisher rundenreisen.org)

      Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s